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Etiopathie

Die Etiopathie ist eine manuelle Behandlungsmethode, die vor allem in Frankreich und in der Westschweiz verbreitet ist. Die Etiopath:in sucht mit den Händen nach der mechanischen Ursache von Beschwerden und behandelt sie mit gezielten Handgriffen an Gelenken, Wirbelsäule, Muskeln und im Bauchraum. Sie ist mit Osteopathie und Chiropraktik verwandt, versteht sich aber als eigenständige Methode.

Therapeut:innen
2
Dauer einer Sitzung
30–45 min

Therascout stellt keine Diagnose. Lassen Sie neue, starke oder anhaltende Beschwerden zuerst ärztlich abklären. Im Notfall: 144

Herkunft und Ansatz

Die Etiopathie wurde in den 1960er-Jahren in Frankreich von Christian Trédaniel begründet; der Name kommt vom griechischen Wort für Ursache. Die Idee: Viele Beschwerden haben eine mechanische Ursache, die sich mit genauer Kenntnis von Anatomie und Körperfunktionen finden und von Hand beheben lässt. Wissenschaftliche Studien zur Etiopathie gibt es kaum; eine Wirkung ist nicht belegt.

So läuft eine Sitzung ab

Dauer: 30–45 min
  1. Zu Beginn fragt die Etiopath:in ausführlich nach Ihren Beschwerden, nach früheren Unfällen, Operationen und Ihrem Alltag.
  2. Sie werden von Hand untersucht, im Stehen, Sitzen oder Liegen.
  3. Die Behandlung besteht aus gezielten Handgriffen, teils auch aus kurzen, schnellen Impulsen an Gelenken, bei denen es knacken kann.
  4. Zum Schluss besprechen Sie, ob eine weitere Sitzung sinnvoll ist; oft sind es nur wenige.

Wofür wird Etiopathie genutzt?

  • Rückenschmerzen und Hexenschuss.
  • Nackenschmerzen.
  • Kopfschmerzen.

Für diese Anwendungen stützt sich die Etiopathie auf Erfahrung; Studien fehlen.

Wie gut ist die Wirkung belegt?

Beschwerden, bei denen Etiopathie häufig genutzt wird, sortiert nach Stand der Forschung. Die Einstufung sagt, wie gut die Wirkung belegt ist, nicht, ob sie Ihnen hilft.

Was bedeuten die Punkte?
Etabliert
in Leitlinien empfohlen, gut untersucht
Teilweise belegt
Wirkung in Studien gezeigt, mit Einschränkungen
Begrenzt belegt
wenige oder schwache Studien
Traditionelle Anwendung
genutzt, aber kaum untersucht

Bewertet wird die Studienlage, nicht die Therapeut:in.

Therapeut:innen · Etiopathie

  • Etiopathie Suter

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    Patrick Suter merken?

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    • 4.8(5)
    • Winterthur
    • Sprachen: de · en
    EtiopathieMedizinische MassageManuelle Lymphdrainage
    EMRASCA
    Preis
    CHF 63–135
    Nächster Termin
    Frei ab Mi., 14. Okt.
  • Etiopathie Baumann

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    • 5.0(2)
    • Zug
    • Sprachen: de · fr · sq
    EtiopathieKlassische Massage
    EMRASCA
    Preis
    CHF 63–135

Kosten und Krankenkasse

Grundversicherung
in der Regel nicht.
Zusatzversicherung
meist 50–80 % bei EMR- oder ASCA-anerkannten Therapeut:innen, oft bis zu einem Jahresmaximum.
Ihre Kasse
Im Profil sehen Sie, bei welchen Kassen eine Therapeut:in anerkannt ist.
Preis pro Sitzung
Die Praxen legen ihre Preise selbst fest; Sie sehen sie im Profil.
Anerkennungen erklärt →

Gut zu wissen

  • Oft sind es nur 1 bis 3 Sitzungen.
  • Bei Osteoporose, Entzündungen, Tumoren oder frischen Verletzungen sind schnelle Impulse nicht geeignet; an der Halswirbelsäule bergen sie ein sehr seltenes Risiko, Blutgefässe zu verletzen.
  • Lassen Sie Beschwerden mit Taubheit, Lähmungen, Fieber oder nach einem Unfall zuerst ärztlich abklären; die Etiopathie ersetzt keine medizinische Behandlung.

Ausbildung und Anerkennung in der Schweiz

Etiopath:innen absolvieren eine mehrjährige Vollzeitausbildung an privaten Schulen; der Titel ist in der Schweiz nicht eidgenössisch geregelt, je nach Kanton braucht es eine Bewilligung zur Berufsausübung. Die Grundversicherung bezahlt Etiopathie nicht; manche Zusatzversicherungen beteiligen sich, meist nur bei EMR- oder ASCA-Registrierung.