Zum Inhalt springen
Therascout

Sprache

Logopädie

Logopädie befasst sich mit Sprache, Sprechen, Stimme und Kommunikation. Logopäd:innen untersuchen und behandeln Kinder und Erwachsene, denen das Verstehen, Sprechen oder die Stimme Mühe bereitet. Ziel ist, dass Sie sich im Alltag besser verständigen können.

Therapeut:innen
3
Dauer einer Sitzung
30–60 min

Therascout stellt keine Diagnose. Lassen Sie neue, starke oder anhaltende Beschwerden zuerst ärztlich abklären. Im Notfall: 144

Herkunft und Ansatz

Die Logopädie hat Wurzeln in der Medizin und in der Heilpädagogik. Sie betrachtet die Kommunikation als Ganzes, also Hören, Verstehen, Denken, Sprechen und Stimme. Übungen werden spielerisch oder alltagsnah gestaltet und auf Alter und Ziele abgestimmt.

So läuft eine Sitzung ab

Dauer: 30–60 min
  1. Zu Beginn findet eine Abklärung mit Gespräch und Tests statt, bei Kindern oft zusammen mit den Eltern.
  2. Danach werden gemeinsam Therapieziele festgelegt.
  3. In den Sitzungen üben Sie mit Spielen, Bildern, Texten oder Stimm- und Atemübungen.
  4. Sie oder die Eltern erhalten Übungen, um das Gelernte im Alltag zu festigen.

Wofür wird Logopädie genutzt?

  • Verzögerte Sprachentwicklung bei Kindern, etwa wenn Wortschatz oder Satzbau nicht altersgemäss sind.
  • Aussprachestörungen, wenn einzelne Laute nicht richtig gebildet werden.
  • Stottern und andere Störungen des Redeflusses.
  • Sprachstörungen nach einem Schlaganfall oder einer Hirnverletzung (Aphasie).
  • Stimmstörungen, zum Beispiel bei Heiserkeit durch Überlastung der Stimme.

Wie gut ist die Wirkung belegt?

Beschwerden, bei denen Logopädie häufig genutzt wird, sortiert nach Stand der Forschung. Die Einstufung sagt, wie gut die Wirkung belegt ist, nicht, ob sie Ihnen hilft.

Was bedeuten die Punkte?
Etabliert
in Leitlinien empfohlen, gut untersucht
Teilweise belegt
Wirkung in Studien gezeigt, mit Einschränkungen
Begrenzt belegt
wenige oder schwache Studien
Traditionelle Anwendung
genutzt, aber kaum untersucht

Bewertet wird die Studienlage, nicht die Therapeut:in.

Therapeut:innen · Logopädie

  • Studio Pedrazzini

    Merken

    Luca Pedrazzini merken?

    Mit einem kostenlosen Konto bleiben gespeicherte Therapeut:innen, Ihre Vergleichsliste und Ihre Krankenkasse auf allen Geräten erhalten.
    Konto erstellen
    • Lugano
    • Sprachen: it · en · de · fr
    Logopädie
    Grundversicherung (KVG)
  • Praxis Suter

    Merken

    Nina Suter merken?

    Mit einem kostenlosen Konto bleiben gespeicherte Therapeut:innen, Ihre Vergleichsliste und Ihre Krankenkasse auf allen Geräten erhalten.
    Konto erstellen
    • Aarau
    • Sprachen: de
    Logopädie
    Grundversicherung (KVG)
  • Cabinet Pittet

    Merken

    Nicolas Pittet merken?

    Mit einem kostenlosen Konto bleiben gespeicherte Therapeut:innen, Ihre Vergleichsliste und Ihre Krankenkasse auf allen Geräten erhalten.
    Konto erstellen
    • Genf
    Logopädie

Kosten und Krankenkasse

Grundversicherung
ja, mit ärztlicher Verordnung, abzüglich Franchise und Selbstbehalt.
Zusatzversicherung
kann zusätzliche Leistungen übernehmen, je nach Vertrag.
Ihre Kasse
Im Profil sehen Sie, bei welchen Kassen eine Therapeut:in anerkannt ist.
Preis pro Sitzung
Die Praxen legen ihre Preise selbst fest; Sie sehen sie im Profil.
Anerkennungen erklärt →

Gut zu wissen

  • Meist findet die Therapie einmal pro Woche über mehrere Monate statt; regelmässiges Üben zu Hause ist wichtig.
  • Für Kinder läuft die Abklärung und Finanzierung meist über den Kanton oder die Schule; für Erwachsene bezahlt die Grundversicherung mit ärztlicher Verordnung.
  • Bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung wird oft zuerst das Gehör ärztlich überprüft.
  • Wenn jemand plötzlich undeutlich spricht oder keine Worte mehr findet, rufen Sie sofort 144 an, denn das kann ein Zeichen für einen Schlaganfall sein.

Ausbildung und Anerkennung in der Schweiz

Logopäd:innen absolvieren ein Bachelor- oder Masterstudium in Logopädie an einer Hochschule; die Diplome sind schweizweit von der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) anerkannt. Für eine eigene Praxis braucht es eine kantonale Bewilligung. Für Erwachsene bezahlt die Grundversicherung (KVG) mit ärztlicher Verordnung, für Kinder ist meist der Kanton zuständig.