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Therascout

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Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte Behandlung, die den Abfluss von Gewebeflüssigkeit unterstützt. Mit langsamen, kreisenden und pumpenden Bewegungen wird die Haut leicht verschoben. Sie wird vor allem bei Lymphödemen und bei Schwellungen nach Operationen eingesetzt.

Therapeut:innen
8
pro Sitzung
CHF 100–105
Dauer einer Sitzung
30–60 min

Therascout stellt keine Diagnose. Lassen Sie neue, starke oder anhaltende Beschwerden zuerst ärztlich abklären. Im Notfall: 144

Herkunft und Ansatz

Die Methode wurde in den 1930er-Jahren von Emil Vodder entwickelt und später in der Medizin weiterentwickelt. Das Lymphsystem transportiert Flüssigkeit aus dem Gewebe ab; die sanften Griffe sollen diesen Fluss anregen. Bei Lymphödemen ist sie Teil der komplexen physikalischen Entstauungstherapie, zusammen mit Kompression, Bewegung und Hautpflege.

So läuft eine Sitzung ab

Dauer: 30–60 min
  1. Zuerst werden Ihre Krankengeschichte besprochen und die geschwollenen Stellen angeschaut.
  2. Sie liegen bequem; die Behandlung beginnt oft am Hals oder am Bauch, um den Abfluss vorzubereiten.
  3. Danach wird die betroffene Region mit leichtem Druck und langsamen Bewegungen behandelt; das fühlt sich meist sehr ruhig an.
  4. Bei einem Lymphödem wird danach oft ein Kompressionsverband angelegt, oder Sie ziehen Ihren Kompressionsstrumpf an.

Wofür wird Manuelle Lymphdrainage genutzt?

  • Lymphödem: Als Teil der Entstauungstherapie mit Kompression wird sie in Leitlinien empfohlen.
  • Lymphödem nach einer Krebsbehandlung, zum Beispiel nach der Entfernung von Lymphknoten bei Brustkrebs.
  • Schwellungen nach Operationen: Einige Studien zeigen, dass sie das Abschwellen in der Rehabilitation unterstützen kann.

Wie gut ist die Wirkung belegt?

Beschwerden, bei denen Manuelle Lymphdrainage häufig genutzt wird, sortiert nach Stand der Forschung. Die Einstufung sagt, wie gut die Wirkung belegt ist, nicht, ob sie Ihnen hilft.

Was bedeuten die Punkte?
Etabliert
in Leitlinien empfohlen, gut untersucht
Teilweise belegt
Wirkung in Studien gezeigt, mit Einschränkungen
Begrenzt belegt
wenige oder schwache Studien
Traditionelle Anwendung
genutzt, aber kaum untersucht

Bewertet wird die Studienlage, nicht die Therapeut:in.

Therapeut:innen · Manuelle Lymphdrainage

  • Praxis Frei

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    • 4.7(3)
    • Biel/Bienne
    • Sprachen: de
    Rolfing / Strukturelle IntegrationManuelle LymphdrainageBindegewebsmassage
    EMRASCA
    Preis
    CHF 60–130
    Nächster Termin
    Frei ab Mi., 14. Okt.
  • Physiotherapie Meier

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    • Bern
    • Sprachen: de · en · es
    • Online
    PhysiotherapieSportmassageManuelle Lymphdrainage
    EMRGrundversicherung (KVG)
    Preis
    CHF 63–145
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    Frei ab Do., 15. Okt.
  • Etiopathie Suter

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    • Winterthur
    • Sprachen: de · en
    EtiopathieMedizinische MassageManuelle Lymphdrainage
    EMRASCA
    Preis
    CHF 63–135
    Nächster Termin
    Frei ab Mi., 14. Okt.
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Kosten und Krankenkasse

Grundversicherung
ja, mit ärztlicher Verordnung, abzüglich Franchise und Selbstbehalt.
Zusatzversicherung
kann zusätzliche Leistungen übernehmen, je nach Vertrag.
Ihre Kasse
Im Profil sehen Sie, bei welchen Kassen eine Therapeut:in anerkannt ist.
Preis pro Sitzung
meist CHF 100–105, im Mittel CHF 100 (60 Minuten, Angaben der Praxen)
Anerkennungen erklärt →

Gut zu wissen

  • Bei einem Lymphödem sind zu Beginn oft mehrere Sitzungen pro Woche nötig, später geht es um eine regelmässige Erhaltungsbehandlung.
  • Bei schwerer Herzschwäche, akuten Infektionen (etwa einer Wundrose), einer frischen Thrombose oder Fieber darf keine Lymphdrainage gemacht werden.
  • Lassen Sie neue oder einseitige Schwellungen immer zuerst ärztlich abklären, besonders wenn ein Bein plötzlich dick, warm oder schmerzhaft wird.
  • Wenn Sie eine Krebserkrankung haben oder hatten, sprechen Sie die Behandlung mit Ihrem Behandlungsteam ab.

Ausbildung und Anerkennung in der Schweiz

Manuelle Lymphdrainage wird von Physiotherapeut:innen und medizinischen Masseur:innen mit entsprechender Weiterbildung angeboten. Die Grundversicherung übernimmt sie nur mit ärztlicher Verordnung und wenn sie von Physiotherapeut:innen durchgeführt wird; sonst beteiligt sich je nach Vertrag die Zusatzversicherung, meist wenn die Therapeutin oder der Therapeut beim EMR oder bei der ASCA registriert ist.