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Aquatische Körperarbeit (Watsu)

Bei der aquatischen Körperarbeit liegen Sie in etwa 35 Grad warmem Wasser, und die Therapeut:in hält Sie, bewegt Sie sanft, dehnt und wiegt Sie. Die bekannteste Form ist Watsu (Wasser-Shiatsu); bei anderen Formen wird zeitweise auch unter Wasser gearbeitet. Das warme Wasser trägt das Körpergewicht, was viele Menschen als sehr entspannend erleben.

Therapeut:innen
2
Dauer einer Sitzung
60–90 min

Therascout stellt keine Diagnose. Lassen Sie neue, starke oder anhaltende Beschwerden zuerst ärztlich abklären. Im Notfall: 144

Herkunft und Ansatz

Watsu wurde in den 1980er-Jahren vom Amerikaner Harold Dull in Kalifornien entwickelt; er übertrug Dehnungen und Druckpunkte aus dem Zen-Shiatsu ins warme Wasser. Die Idee: Auftrieb und Wärme entlasten Muskeln und Gelenke, und die passiven Bewegungen ermöglichen eine tiefe Entspannung. Die Forschung beschränkt sich auf wenige kleine Studien, etwa bei chronischen Schmerzen.

So läuft eine Sitzung ab

Dauer: 60–90 min
  1. Zuerst sprechen Sie über Ihr Befinden, Ihre Gesundheit und darüber, wie wohl Sie sich im Wasser fühlen.
  2. Im warmen, etwa brusttiefen Becken liegen Sie auf dem Rücken, oft mit Schwimmhilfen an den Beinen; die Therapeut:in stützt Kopf und Körper.
  3. Es folgen langsame, fliessende Bewegungen, Dehnungen und Wiegen; die Ohren sind meist unter Wasser, sodass es still wird.
  4. Danach ruhen Sie nach und sprechen, wenn Sie möchten, über das Erlebte.

Wofür wird Aquatische Körperarbeit (Watsu) genutzt?

  • Stress und innere Anspannung.
  • Muskelverspannungen.
  • Chronische Schmerzen, etwa bei Fibromyalgie; dazu gibt es nur wenige kleine Studien.
  • Eingeschränkte Beweglichkeit, wenn Bewegung an Land schwerfällt; manche Rehabilitationskliniken setzen sie ergänzend ein.

Wie gut ist die Wirkung belegt?

Beschwerden, bei denen Aquatische Körperarbeit (Watsu) häufig genutzt wird, sortiert nach Stand der Forschung. Die Einstufung sagt, wie gut die Wirkung belegt ist, nicht, ob sie Ihnen hilft.

Was bedeuten die Punkte?
Etabliert
in Leitlinien empfohlen, gut untersucht
Teilweise belegt
Wirkung in Studien gezeigt, mit Einschränkungen
Begrenzt belegt
wenige oder schwache Studien
Traditionelle Anwendung
genutzt, aber kaum untersucht

Bewertet wird die Studienlage, nicht die Therapeut:in.

Therapeut:innen · Aquatische Körperarbeit (Watsu)

  • Cabinet Mélanie Dubois

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    • 5.0(2)
    • Delsberg
    • Sprachen: fr · en · de
    Aquatische Körperarbeit (Watsu)Klassische MassageMedizinische Massage
    EGK-Therapeutenregister
    Preis
    CHF 63–135
  • Praxis Andrea Steiner

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    • Zürich
    Aquatische Körperarbeit (Watsu)

Kosten und Krankenkasse

Grundversicherung
in der Regel nicht.
Zusatzversicherung
meist 50–80 % bei EMR- oder ASCA-anerkannten Therapeut:innen, oft bis zu einem Jahresmaximum.
Ihre Kasse
Im Profil sehen Sie, bei welchen Kassen eine Therapeut:in anerkannt ist.
Preis pro Sitzung
Die Praxen legen ihre Preise selbst fest; Sie sehen sie im Profil.
Anerkennungen erklärt →

Gut zu wissen

  • Sie müssen nicht schwimmen können; sagen Sie aber, wenn Sie Angst vor Wasser haben.
  • Bei offenen Wunden, Infektionen, Inkontinenz, Epilepsie oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen klären Sie vorher ärztlich ab, ob die Behandlung möglich ist; warmes Wasser kann den Blutdruck senken.
  • Die tiefe Entspannung kann auch Gefühle auslösen; oft sind es 3 bis 10 Sitzungen.

Ausbildung und Anerkennung in der Schweiz

Aquatische Körperarbeit wird in privaten Ausbildungen gelernt; es gibt keinen staatlich geregelten Abschluss. Die Grundversicherung bezahlt sie nicht; manche Zusatzversicherungen beteiligen sich, meist nur bei EMR- oder ASCA-Registrierung für diese Methode.