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Therascout

Phyto­therapie

Die Phytotherapie ist die Behandlung mit Heilpflanzen, etwa als Tee, Tinktur, Tablette oder Salbe. Bekannte Beispiele sind Baldrian, Melisse, Pfefferminze oder Kamille. Anders als in der Homöopathie sind die Pflanzenstoffe in messbarer Menge enthalten; viele pflanzliche Arzneimittel sind in der Schweiz von Swissmedic zugelassen.

Therapeut:innen
8
Dauer einer Sitzung
30–60 min

Therascout stellt keine Diagnose. Lassen Sie neue, starke oder anhaltende Beschwerden zuerst ärztlich abklären. Im Notfall: 144

Herkunft und Ansatz

Heilpflanzen gehören zu den ältesten Heilmitteln überhaupt und sind in allen Kulturen bekannt. Die moderne Phytotherapie verbindet dieses Erfahrungswissen mit Forschung zu Inhaltsstoffen, Dosierung und Qualität. Für einige Pflanzen gibt es Hinweise aus Studien, für viele traditionelle Anwendungen fehlen sie.

So läuft eine Sitzung ab

Dauer: 30–60 min
  1. Die Therapeut:in oder Ärztin bzw. der Arzt fragt nach Ihren Beschwerden, Vorerkrankungen und allen Medikamenten, die Sie nehmen.
  2. Gemeinsam wird ausgewählt, welche Pflanzen in Frage kommen und in welcher Form.
  3. Sie erhalten genaue Angaben zu Dosierung und Dauer, manchmal auch eine eigens für Sie gemischte Tee- oder Tinkturmischung.
  4. Nach einigen Wochen besprechen Sie, ob die Behandlung passt oder angepasst werden soll.

Wofür wird Phyto­therapie genutzt?

  • Schlafstörungen und Mühe, zur Ruhe zu kommen.
  • Stress und nervöse Anspannung.
  • Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Völlegefühl.
  • Menstruations- und Wechseljahrbeschwerden.
  • Infektanfälligkeit, hier vor allem gestützt auf Tradition.

Für die übrigen Anwendungen gibt es erst wenige Studien mit uneinheitlichen Ergebnissen.

Wie gut ist die Wirkung belegt?

Beschwerden, bei denen Phytotherapie häufig genutzt wird, sortiert nach Stand der Forschung. Die Einstufung sagt, wie gut die Wirkung belegt ist, nicht, ob sie Ihnen hilft.

Was bedeuten die Punkte?
Etabliert
in Leitlinien empfohlen, gut untersucht
Teilweise belegt
Wirkung in Studien gezeigt, mit Einschränkungen
Begrenzt belegt
wenige oder schwache Studien
Kaum untersucht
genutzt, aber kaum oder nicht untersucht

Bewertet wird die Studienlage, nicht die Therapeut:in.

Alle 9 Beschwerden anzeigen

Begrenzt belegt · 5 weitere Beschwerden

wenige oder schwache Studien

Therapeut:innen · Phyto­therapie

  • Porträt von Barbara Weber, Naturheilkunde in Basel

    Naturheilkunde Weber

    • 4.7(3)
    • Basel
    • Sprachen: de
    NaturheilkundeTraditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN)Phytotherapie
    EMREGK-TherapeutenregisterEidgenössisches Diplom
    Preis
    CHF 63–145
    Nächster Termin
    Heute frei
  • Porträt von Laura Fischer, Ozontherapie in Biel/Bienne

    Praxis Fischer

    • Biel/Bienne
    • Sprachen: de · fr
    OzontherapieNaturheilkundePhytotherapie
    EMREGK-Therapeutenregister
    Preis
    CHF 63–145
  • Porträt von Aurélie Jaquet, Anthroposophische Therapie in Lausanne

    Cabinet Jaquet

    • Lausanne
    • Sprachen: fr · en · de
    Anthroposophische TherapieTraditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN)Phytotherapie
    EMREGK-TherapeutenregisterEidgenössisches Diplom
    Preis
    CHF 63–145
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Kosten und Kranken­kasse

Grundversicherung
nur bei Ärzt:innen mit entsprechendem Fähigkeitsausweis.
Zusatzversicherung
meist 50–80 % bei EMR- oder ASCA-anerkannten Therapeut:innen, oft bis zu einem Jahresmaximum.
Ihre Kasse
Im Profil sehen Sie, bei welchen Kassen eine Therapeut:in anerkannt ist.
Preise der Praxen
Preise sehen Sie im Profil der Praxis.
Anerkennungen erklärt →

Gut zu wissen

  • Pflanzliche Mittel werden meist über einige Wochen eingenommen und dann überprüft; oft genügen ein bis drei Beratungstermine.
  • «Natürlich» heisst nicht harmlos: Johanniskraut etwa kann die Wirkung der Antibabypille und vieler anderer Medikamente abschwächen, sagen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt deshalb immer, was Sie einnehmen.
  • Kaufen Sie Präparate in Apotheken oder Drogerien; Produkte aus dem Internet oder dem Ausland sind teils falsch dosiert oder verunreinigt.
  • In der Schwangerschaft, in der Stillzeit, bei Kindern und bei neuen oder starken Beschwerden sprechen Sie zuerst mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt; Phytotherapie ersetzt keine medizinische Behandlung.

Ausbildung und Anerkennung in der Schweiz

Phytotherapie durch Ärzt:innen mit einem FMH-Fähigkeitsausweis bezahlt die Grundversicherung. Nichtärztliche Therapeut:innen lernen Phytotherapie unter anderem in der Ausbildung zur Naturheilpraktiker:in, besonders in der Fachrichtung TEN; ihre Behandlungen übernimmt je nach Police die Zusatzversicherung, meist nur bei EMR- oder ASCA-Registrierung. Auch Apotheken und Drogerien beraten zu Heilpflanzen.