
Barbara Weber
DemoNaturheilkunde Weber
- 4.7(3)
- Basel
- Sprachen: de
- Preis
- CHF 63–145
- Nächster Termin
- Heute frei
Die Phytotherapie ist die Behandlung mit Heilpflanzen, etwa als Tee, Tinktur, Tablette oder Salbe. Bekannte Beispiele sind Baldrian, Melisse, Pfefferminze oder Kamille. Anders als in der Homöopathie sind die Pflanzenstoffe in messbarer Menge enthalten; viele pflanzliche Arzneimittel sind in der Schweiz von Swissmedic zugelassen.
Therascout stellt keine Diagnose. Lassen Sie neue, starke oder anhaltende Beschwerden zuerst ärztlich abklären. Im Notfall: 144
Heilpflanzen gehören zu den ältesten Heilmitteln überhaupt und sind in allen Kulturen bekannt. Die moderne Phytotherapie verbindet dieses Erfahrungswissen mit Forschung zu Inhaltsstoffen, Dosierung und Qualität. Für einige Pflanzen gibt es Hinweise aus Studien, für viele traditionelle Anwendungen fehlen sie.
Für die übrigen Anwendungen gibt es erst wenige Studien mit uneinheitlichen Ergebnissen.
Beschwerden, bei denen Phytotherapie häufig genutzt wird, sortiert nach Stand der Forschung. Die Einstufung sagt, wie gut die Wirkung belegt ist, nicht, ob sie Ihnen hilft.
Bewertet wird die Studienlage, nicht die Therapeut:in.
Ein Pestwurz-Extrakt wirkte in Studien ähnlich wie ein gängiges Antihistaminikum.
Johanniskraut wirkte besser als Placebo und ähnlich wie Antidepressiva.
Pflanzliche Kombinationspräparate wie STW 5 lindern funktionelle Magenbeschwerden in Studien besser als Placebo.
Für chinesische Kräutermedizin bei Neurodermitis gibt es keine schlüssigen Belege.
wenige oder schwache Studien
Echinacea zeigte zur Vorbeugung von Erkältungen höchstens kleine Effekte, deren Nutzen fraglich ist.
Ingwer könnte Schmerzen lindern. Die Belege sind schwach.
Für Baldrian und andere Heilpflanzen fanden Übersichtsarbeiten keine klare Wirkung gegenüber Placebo.
Für Ginkgo fehlen Belege einer Wirkung, wenn Tinnitus die Hauptbeschwerde ist.
Für Traubensilberkerze fehlen ausreichende Belege einer Wirkung.

Naturheilkunde Weber

Praxis Fischer

Cabinet Jaquet
Phytotherapie durch Ärzt:innen mit einem FMH-Fähigkeitsausweis bezahlt die Grundversicherung. Nichtärztliche Therapeut:innen lernen Phytotherapie unter anderem in der Ausbildung zur Naturheilpraktiker:in, besonders in der Fachrichtung TEN; ihre Behandlungen übernimmt je nach Police die Zusatzversicherung, meist nur bei EMR- oder ASCA-Registrierung. Auch Apotheken und Drogerien beraten zu Heilpflanzen.